
Rosengarten bei Hamburg. Am Freitag 06. Februar stellte Couture Designerin Liz Malraux ihre neue Frühjahr-/Sommerkollektion 2026 in ihrem Pop-Up Store vor. Lest alles über die exklusive Modenschau hier.
Mode zum Anfassen, ein Star-Model hautnah und währenddessen ein Drei-Gänge-Menü italienischer Meisterklasse. So finden die Modenschauen von Liz Malraux statt. Dieses Jahr in traumhafter Winterkulisse, wenngleich der Schnee bereits für Chaos und Unfälle gesorgt hat. Fans der Designerin und ihrer Couture-Mode freuen sich weiterhin über das halbjährlich stattfindende Event – hier wurde über das letzte Event berichtet. Parallel zur Live-Präsentation ihrer neuen Frühjahr-/Sommerkollektion 2026 lief außerdem die bereits aufgezeichnete Modenschau im Lounge-Bereich ihres Salons.
„Liz Malraux ist keine Modeschöpferin, sie ist die gute Fee der Modewelt.“
Die Veranstalterin selbst zeigte sich für ihre Kundschaft stets voll einsatzbereit sowohl an der Tür zur Begrüßung, in ihrem Büro zum Kaufabschluss und zum Verpacken, an der Seite ihres langjährigen Models, um bestimmte Aspekte wie die Liebe zum Detail und die Weiterverwertung kleinster Stoffreste aus Italien und Frankreich hervorzuheben und bei ihrer Kundschaft, um Styles zu zeigen, abzustecken, aber auch direkt ihr unverkennbares künstlerisches Handwerk unter Beweis zu stellen. So setzte sie sich in Mitten ihrer Kundinnen hin und zeichnete neue, auf die Wünsche der Kunden abgestimmte Designs: Die Kunden wollen einen Morgenmantel? Sie bekommen ihn. Ein Unikat ihrer Kollektion ist nicht mehr vorrätig? Sie näht das bestehende Teil um, sodass es passt. Herrenmode ist gewünscht, so etwa Hemden, die sich ohne Krawatte tragen lassen? Sie setzt das Design um. Bei allem trägt sie immer ihr charmantes Lächeln auf dem Gesicht Liz Malraux ist keine Modeschöpferin, sie ist die gute Fee der Modewelt. So zeigte sie sich nachhaltig und innovativ.
Ein absoluter Geniestreich war, dass das Smartphone-Case von Model Zoe Helali perfekt abgestimmt zum Design von Liz Malraux passte. Das war tatsächlich eine glückliche Fügung als gezielte Planung oder Zufall. Da fragte man sich: Dient das als Anregung für sie, selbst ihre eigenen Smartphone-Cases zu kreieren? Nachdem sie bereits Tücher, Gürtel, Masken und Mützen (wahlweise mit Bommel, den man über einen feinen Karabinerhaken befestigen oder herausnehmen kann) von ihr gesehen hat, wäre das nicht ganz so abwegig für die sich ständig weiterentwickelnde Designerin.

Begleitet wurde die Designerin von Ihrem eingespielten Team in der Küche, im Service, bei der Anprobe, aber auch ihrer Haus-Presse. Nein, ich wurde übrigens nicht extra für die Modenschau von Liz Malraux eingekleidet. Auch wenn es vielleicht den Anschein erwecken durfte, als unter den Styles ihrer neuen Kollektion auch das Shirt zu sehen war, das ich trug. Ich hatte es mir bereits am Black Friday gekauft, gemeinsam mit dem gelben Shirt mit der darauf bestickten Tasche und dem rot-blauen Shirt, das auch als teil ihrer neuen Kollektion integriert war. So hatte ihr gesamtes Team auch einen subtil aber raffiniert eingefädelten Werbeauftrag.
Diesem konnte ich sogar noch mehr mit meiner Baby-Kugel gerecht werden: Auf den ersten Blick schien es kaum so, als wäre ich schwanger, erst bei weiterem Hingucken bemerkte man diesen. Ferner konnte ich dadurch betonen, dass selbst im Winter Umstandsmode kaum notwendig ist. Insbesondere nicht bei den Kreationen von Liz Malraux. Dies konnte ich bereits vor vier Jahren mit meiner ersten Tochter unter Beweis stellen. Im Spätherbst 2021 veranstaltete Liz Malraux für ihre Kundinnen nämlich ein Foto-Shooting in ihren exklusiven Designs mit Styling der Visagistin Daniela Delfs. Darüber hatte ich seiner Zeit hier berichtet. Auch in diesem Punkt kommt die Vielseitigkeit und Praktikabilität von Liz Malraux Couture zur Geltung.
Ein schönes Zitat aus dem gestrigen Event war: „Man weiß immer nie, wie viel in so ein Handgepäck reinpasst, aber mit Liz Malraux Couture kann man so viel Kleidung einpacken.“, berichtete ihre Mitarbeiterin, die die polnischstämmige Modeschöpferin bereits einige Male in ihr Atelier in der Heimat begleitet hat. Denn knittern tun die Artikel ihrer Mode nicht im Geringsten. Das macht sie auch besonders pflegeleicht. Man kann sie in der Maschine waschen und zum Trocknen aufbügeln. Auch das Leder lässt sich sehr leicht und schnell mit einem Tuch abwischen. Deswegen ist es keine PR, wenn die Designerin und Pferdeliebhaberin ihre eigene Mode auf ihrem Gestüt in Polen trägt. Für Interessenten ihrer Arbeit bietet Liz Malraux zudem regelmäßige Reisen nach Polen (bei Danzig) ein, um diese einmalige Atmosphäre von Modeschöpfung und Pferdesport zu erleben. Dazu kann man die Designerin direkt über die gängigen Kanäle wie Facebook, Instagram, E-Mail oder telefonisch kontaktieren.
Übrigens: Darf man die Shirts von Liz Malraux eigentlich als Blusen bezeichnen? Die Designerin gibt hier als Statement ein klares Nein. Ihre Oberteile sind Shirts und sollen auch so genannt werden. Dennoch kann man es den Kundinnen nicht verdenken: Die hochwertigen Stoffe in den sehr ausgewählten und unverkennbaren Farbtönen sehen sehr edel aus, sodass man im Alltag wahrlich in der Mode von Liz Malraux heraussticht und ihnen entsprechend Bezeichnungen mit Würdigung geben will. Dafür muss man nicht die imprägnierten Krokoleder-Patches tragen, was von ihren Anfängen an das Markenzeichen ihrer Designs ausgemacht hat.
Muss man die Designs von Liz Malraux eigentlich einheitlich als ganzen Look tragen? Selbstverständlich nicht. Die Looks bietet die Designerin als Vorschlag an. Da es Liz Malraux aber in allen Farben und Formen gibt, kann man diese im Zwiebellook, Ton in Ton oder im Color-Blocking als Baukasten tragen und kaufen wie ihre Kundinnen gestern perfekt gezeigt haben.

In der Galerie könnt ihr alle live-präsentierten Styles des gestrigen Nachmittags sehen. Das persönliche Highlight von Model Zoe war gleichzeitig die teuerste Jacke, aus Malraux aktueller Kollektionen, nicht mit Leder-Patches aber doch mit SWROWSKI-Steinen veredelt. Wenngleich dieser nicht mit der Weste getragen werden sollte, mochte es Zoe mit der Weste mit Pelz-Anteil doch lieber. Der Trend geht übrigens wieder in den Echtpelz. Selbstverständlich kann man Pelz optisch kaum mehr unterscheiden, aber besonders in diesen kalten Wintermonaten hält er schön warm. Den Look gab es auch einheitlich im Hingucker-Königsblau. Ein Verkaufsschlager für den anstehenden Blauen Ball im April, der krebskranken Menschen zu Gute kommt. Den kooperativen Spagat machte die Modeschöpferin, da Liz Malraux mindestens mit ihren Designs dort immer vertreten ist.
Natürlich interessiert sich die Designerin stets für die Meinung ihrer Mitmenschen: Auf ihre Frage hin, wie die neue Kollektion gefällt war die Antwort: Wie immer ein Kunstwerk – hochwertig, edel, herausragende Farben.





































